New York

Ich war letzte Woche für ein paar Tage in New York und bin immer noch beeindruckt von dieser lebhaften Stadt und ihren imposanten Gebäuden. Ein paar der schönsten Eindrücke habe ich auf Fotos festgehalten.

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50 mm in Budapest

Letztes Wochenende war ich in Budapest und hatte meine Kamera mit dabei. Da die typischen Weitwinkelaufnahmen der Sehenswürdigkeiten dieser schönen Stadt schon vielfach im Internet zu finden sind, habe ich nur mit dem 50 mm Objektiv fotografiert. Zusammen mit dem Crop-Sensor meiner Canon 100D zwingt diese Brennweite den Fotografen auf die Details zu achten. Mit einer Blende von maximal 1:1,8 lässt sich wunderbar Tiefenschärfe hinzufügen.

„Food Porn“

Über die Weihnachtsfeiertag und Silvester gab es bei uns wieder jede Menge köstliche Gerichte. Ein paar davon konnte ich gerade noch ablichten, bevor der Appetit zu groß wurde. Die größte Schwierigkeit bestand darin, die Blende und den Fokus richtig zu treffen, bevor die Nerven der Mitesser überstrapaziert wurden. An dieser Stelle möchte ich mich herzlichst bei der super Köchin bedanken: meiner Freundin!

Das Adventsessen:

Das Weihnachtsessen:

Das Nachtischbuffet an Silvester:

Alle Bilder sind unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License Creative Commons License lizenziert.

Urlaub im Südwesten der USA

Diesen Sommer waren meine Freundin und ich 5137 km im Auto unterwegs. Das soll Urlaub sein? Es war in der Tat manchmal ein wenig anstrengend, fast jeden Tag das Hotelzimmer zu wechseln, doch alleine die Landschaft im Südwesten der USA glich das wieder aus.

Nach einem Besuch in den Warner Bros Film Studios führte unsere Reise von Los Angeles über den Joshua Tree National Park (NP), Lake Havasu und die Route 66 zum Grand Canyon. Nachdem wird dort den Sonnenaufgang genossen haben, sind wir über das Monument Valley nach Page gefahren, um dort den Horseshoe Bend, den Antelope Canyon und den Glen Canyon Dam zu besichtigen. Anschließend ging es über den Bryce NP, den Zion NP und den Valley of Fire State Park nach Las Vegas. Nach einem Bummel über den Strip und ein bisschen Entspannung am Hotelpool haben wir uns durch den Death Vally NP getraut. Von dort ging es mit Zwischenstopps in Mammoth Lakes, Mono Lake und der Geisterstadt Bodie in den Yosemite NP. Nach einer etwas unruhigen Nacht im Zelt neben Bären und einer 22 km Wanderung mit 1000 Höhenmetern sind wir über den Calaveras Big Trees State Park zum Lake Tahoe gefahren. Von dort aus ging es weiter nach San Francisco, wo wir uns bei einer Hafenrundfahrt die Golden Gate Bridge auch von unten angesehen haben. Über die Route #1 mit Stopps in Monterey und Santa Barbara kamen wir nach 3 Wochen wieder in Los Angeles an.

Alles in allem war es eine unvergessliche Reise, die ich nur wärmstens empfehlen kann. Folgende Galerie zeigt ein paar der schönsten Eindrücke:

Auswertung der Fahrten zur Arbeit

Seit über einem halben Jahr fahre ich nun täglich mit dem Auto morgens zur Arbeit und abends zurück. Da ich in Stuttgart, der Stadt mit Deutschlands längsten Verzögerungen auf Grund von Stau wohne, habe ich meine Fahrten per Smartphone, GPS und der App Torque aufgezeichnet. Allerdings nicht nur Fahrten zur Arbeit, weshalb die Daten nicht ganz sauber sind. Jedenfalls ist es nun mal an der Zeit, die Log-Dateien auszuwerten. Dazu habe ich die Dauer und Durchschnittsgeschwindigkeit nach Wochentag und Vormittag bzw. Nachmittag aufgetragen.Dauer gegen Wochentag

Die Auswertung erfolgt mit einem kleinen Perl Skript, welches die Informationen aus den original Log-Dateien extrahiert und anschließend an das Statistikprogramm R übergibt, welches die hübschen Boxplotts erzeugt. Die Skripte stelle ich unter GLP v3, viel Spaß damit.

Leider gibt das Ergebnis nicht besonders viel her. Mein Bauchgefühlt sagte mir, dass ich Montags immer am längsten unterwegs bin, tatsächlich stehe ich aber fast immer gleich lang im Stau.

Update: Inzwischen habe ich die Auswertung noch ein wenig erweitert. Mit Hilfe der GPS Daten wird die gefahrene Distanz ausgerechnet. Damit werden nun ausschließlich die Fahrten zwischen dem Arbeitsplatz und Zuhause betrachtet. Zusätzlich habe ich die Dauer über die Startzeit zu der ich losgefahren bin aufgetragen. Offenbar sind es noch zu wenig Daten um genaue Aussagen machen zu können, aber gewisse Trends sind erkennbar.

Dauer über Startzeit

Balkonpflanzen im Zeitraffer

Was passiert, wenn die Freundin beschließt, in der neuen Wohnung Balkonkästen anzupflanzen? Klar, man lässt sich von dieser Liebe zur Gärtnerei anstecken, aber natürlich auf seine Weise. Ich will schließlich ganz genau wissen, wie die Pflanzen sich so machen. Wenn man dann noch zusätzlich eine alte Digitalkamera, die eine Serienbildfunktion mitbringt, in die Hände bekommt, dann ist eigentlich klar wohin die Reise geht. Alle zehn Minuten wird automatisch ein Bild gemacht um daraus ein Zeitraffer Video zu erstellen. Und so sah der „Versuchsaufbau“ aus:

Leider bietet die Kamera nur an, maximal 99 Fotos in der Serienbildfunktion zu machen, folglich musste ich in den letzten 54 Tagen jeden Tag morgens die Kamera starten und abends die Bilder übertragen, aber das war mir der Spaß Wert. Leider habe ich die Kamera erst aufgebaut, als die Pflänzchen schon sieben Tage eingesäht waren, aber am Anfang war sowieso nicht viel zu sehen. Herausgekommen ist folgendes Video:

Damit ich nicht umständlich jedes mal alle Befehle zur Erstellung des Videos von Hand eingeben muss, habe ich ein paar Skripte erstellt, die ich an dieser Stelle veröffentlichen will. Diese skalieren alle Bilder auf ein richtiges Format und erstellen ein h264 Full HD Video unter Linux. Ein besonders Schmankerl ist ein Perl-Skript, welches aus den Exif Zeitstempel der Bilder ein Untertitel erstellt, der mit dem Video in ein Matroska Container gepackt wird. Insgesamt braucht mein PC (64 Bit Ubuntu, Intel® Core™ i5-2500K CPU @ 3.30GHz × 4, 4 GB RAM) für die 3.655 Bilder stattliche 57 Minuten und 10.294 Sekunden.

Leider schwankt die Helligkeit sehr stark, falls jemand eine gute Methode bekannt ist, dies nachträglich noch zu filtern, wäre ich für einen Hinweis dankbar. Nachträglich würde ich jedenfalls den Weißabgleich und Fokus fest einstellen.

Von Computerzeitschriften zu Armbanduhrenverschleiß

Dank eines wunderbaren Geburtstagsgeschenks bin ich seit kurzem wieder Abonnent der Computerzeitschrift c’t, meiner Meinung nach die beste deutschsprachige Zeitschrift, wenn man sich allgemein über Hard- und Software informieren möchte.

Die c’t veranstaltet ein Projekt namens „Mach flott den Schrott 2“. Dabei können Projekte und Basteleien aus ausgedienter oder nicht mehr funktionierender Computerhardware eingereicht werden, um anschließend von einer Jury bewertet zu werden. Weitere Infos dazu finden sich auf der Projektseite www.machflott.de.

Da mich die kreativen Ideen der eingereichten Projekte immer wieder faszinieren, folge ich dem Projekt bei twitter. In der timeline fand ich nun die Empfehlung für eine wirklich sehenswerte Arte-Dokumentation „Kaufen für die Müllhalde“.  Die Dokumentation gibt interessante und aufschlussreiche Einblicke in die geschichtliche Entwicklung unseres Wirtschaftssystems. Sie zeigt, dass Glühbirnen über 100 Jahre alt werden können und Strumpfhosen keine Laufmaschen haben müssten. Sie behandelt das Problem der Entsorgung von Elektroschrott und beweist nebenbei und ganz am Ende, wie effizient russische Hacker Probleme lösen können. Allgemein geht es um den Begriff der geplanten Obsoleszenz, von dem ich bisher zwar noch nie etwas gehört, dessen Effekte mir rückblickend aber durchaus bereits aufgefallen sind.

Bei der Verlinkung auf den entsprechenden Wikipedia Artikel konnte ich es kaum fassen, als ich sah, mit welchem Produkt die geplante Obsoleszenz dort erläutert wird. Ich selbst habe die dort abgebildete Armbanduhr CASIO WaveCeptor seit Jahren jeden Tag an und meine Uhr sieht ebenso verschlissen aus. Aus Trotz werde ich meine Pläne, mir bei Gelegenheit mal eine neue Armbanduhr zu leisten, jetzt noch ein wenig verschieben.

Obsoleszenz