Heute fiel das Aufstehen schon ein wenig schwerer. Eigentlich ein gutes Zeichen, so langsam gewöhnt sich mein Körper an die neue Zeitzone.
Bei der Arbeit ist es mir nun endlich gelungen, einen chinesischen Account so einzurichten, dass ich auch meine deutschen E-Mails empfangen kann. Außerdem hat sich herausgestellt, dass der Projektleiter, in dessen Projekt ich arbeiten soll, erst am Montag wieder kommt, solange kann ich aber mit einem Entwicklungsboard von freescale (ehemals Motorola) ein wenig experimentieren. Erstaunlich, mir kommen tatsächlich auf direktem Wege die Assemblerkenntnisse aus der Rechnertechnikvorlesung des letzten Semesters zu Gute, auch wenn hier natürlich neuere Hardware eingesetzt wird.
Inzwischen habe ich auch den Fernseher mal ausprobiert. Ich empfange chinesisches Fernsehen per DVB-T und per Satellit auch Programme wie CNN und BBC. Satelliten scheint man nicht so einfach sperren zu können wie das Internet.
Am Wochenende werde ich mich erstmals aus dem Suzhou Industrial Park (SIP) in die Innenstadt wagen. Dort finde ich dann auch sicher eine Bank, bei der meine VISA-Karte funktioniert, denn inzwischen weiß ich, dass ich gar keinen PIN für sie besitze, den müsste man erst beantragen.
Verfasst von mfgpcm