Trotz einem sehr langen und feucht-fröhlichen Freitag abend, an dem ich die Kneipenszene in Suzhou näher kennen gelernt habe, hatte ich mich samstags auf den Weg gemacht, die beiden wohl berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Suzhou endlich zu besichtigen.
Leider war das Wetter nicht ganz auf meiner Seite und kaum war ich aus dem Taxi ausgestiegen, stand ich in einem Wolkenbruch. Davon ließ ich mich aber nicht beeindrucken, schließlich regnete es nach ein paar Minuten auch nur noch leicht. Der Regen brachte leider auch nicht die ersehnte Abkühlung. Die hohe Luftfeuchtigkeit macht die Hitze nur unerträglicher.
Der Tiger Hügel ist ein kleiner Hügel, wohl der einzige weit und breit. Nach einer Überlieferung soll dort der Herrscher von Wu im Jahr 496 v. Chr. mit 3000 Schwertern begraben worden sein. Das Areal umfasst mehrere Pavillons, Hallen und Tore sowie eine Pagode. Diese ist auf dem sandigen Boden auf einer Seite eingesunken, weshalb man sie auch nicht betreten darf.

Weiter gings danach zum 拙政園, der Garten des bescheidenen Beamten, den ich keineswegs bescheiden finde. Der Garten ist sehr schön angelegt, mit vielen Brücken, Seen und Pavillons. Zum Glück sind sogar viele Wege überdacht, so dass der Regen nicht mal störte. In einem der Pavillons nahm ich mir dann die Zeit, endlich mal ein paar Postkarten zu schreiben und heute habe ich sie schon zur Post gebracht.

[...] erst ging es auf den Tiger Hill, den ich ja bereits im Regen schon einmal besucht hatte, siehe dazu hier. Bei gutem Wetter und nicht alleine machte der Besuch aber zweifellos mehr Spaß. Weiter ging es [...]